Wohnungsnot in München – Stadt opfert Theresienwiese

Update am 03.04.2018

Die Münchner können wieder aufatmen, das Team von Paul Schmidmaier Immobilien hat sich zum 01. April nur einen Scherz erlaubt. Die Theresienwiese wird natürlich nicht bebaut und unsere Tradition bleibt selbstverständlich bestehen. Wir hoffen Sie hatten alle schöne Ostern und freuen uns, dass alle so humorvoll reagiert haben.

Ihr Team von Paul Schmidmaier Immobilien

 

Wohnungen auf der Theresienwiese

Um dem Mangel an bezahlbaren Wohnungen in München zu begegnen, werden nun drastische Schritte eingeleitet. Es steht tatsächlich fest, dass die Theresienwiese im Bereich der „Wirtsbudenstraße“ bebaut wird.

 

Fahrgeschäfte wird es auch in Zukunft auf dem Oktoberfest in München geben

Geplant sind 4-geschoßige Wohngebäude mit insgesamt 154 Wohnungen zwischen 26 und 98 m² Wohnfläche. Die Tiefgaragen und Erdgeschossbereiche werden so gestaltet, dass die „Bierzelte“ mit einfachen Mitteln dort aufgebaut werden können. Dank der Doppelnutzung reduzieren sich die Aufbaukosten der Bierzelte, was nach gut informierten Kreisen auch die Bierpreise spürbar entlasten wird. Weiterhin wird die Lärmbelastung für die angrenzenden Bewohner deutlich vermindert.

 

Parkanlage auf der Theresienwiese

Der Bereich zwischen den Neubauten und dem Bavariaring wird als großräumiger Park angelegt, der jedoch für das Oktoberfest weiter voll nutzbar bleibt. So werden alle Versorgungs-Anschlüsse in den Park integriert, damit die Schausteller der Wies‘n ihre Fahrgeschäfte problemlos aufstellen und betreiben können. Durch den neu angelegten Park wird die brach liegende graue „Wüste“ während des Jahres grün und für die Anwohner attraktiver.

Architektonisches Glanzstück wird ein als Leuchtturmprojekt bezeichneter Highlight-Tower mit weiteren 61 Wohnungen auf 9 Etagen, der direkt am Haupteingang des Oktoberfests entstehen wird. Der Baubeginn wurde für den 01.04.2020 in Aussicht gestellt, Fertigstellung nach Plan gegen April 2022.

Während der Bauzeit soll das Oktoberfest in den nahegelegenen Westpark ausgelagert werden, der als Veranstaltungsort dieser Dimension gut geeignet ist.

 

Gegenstimmen werden laut

Der Münchner Tourismusverband sowie der Verein „München soll München bleiben“ beklagt die völlig einseitige Ausrichtung des Projekts auf den Wohnungsbau. Ein Abgleich der Interessen mit den Münchner Bürgern sei nicht erfolgt. Zudem sei davon auszugehen, dass die Baukosten durch die besonderen Anforderungen des Oktoberfests deutlich höher werden als an vorhandenen Alternativflächen. Der gravierendste Nachteil hingegen sei „die Zerstörung der historischen Theresienwiese und des weltweit bekannten Erscheinungsbilds des Münchner Oktoberfests“.

Das Team von Paul Schmidmaier Immobilien wird die Entwicklung zur Theresienwiese wachsam verfolgen und Sie über alle Neuigkeiten umgehend informieren.